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Mit dem Ende der Okkupation Koreas kam auch wieder die Wiedergeburt der Kampfkünste.

Am 15. Januar 1946 wurde die Republik Korea gegründet. Ein junger Leutnant, „Choi Hong Hi“, der kürzlich aus einem japanischen Gefängnis zurückgekommen war, begann, seine Kampfkunst einigen seiner Soldaten beizubringen. Der Rest der Geschichte läuft auf das hinaus, das Taekwon – Do heute weltbekannt ist.

General Choi wurde am 9. November 1918 in „Miong Chong“ geboren, das im heutigen Nordkorea liegt. Mit zwölf Jahren wurde er von der Schule geschmissen, weil er gegen die japanischen Autoritäten gehandelt hatte, die sein Land kontrollierten. Dies war der Beginn, welcher später zu einer langen Vereinigung mit der Bewegung „Unabhängigkeit der Schüler Kwang Ju“ wurde. Nach seinem Auswurf schickte ihn sein Vater zu einem der berühmtesten Lehrer in Korea, „Han Il Dong“. Nebst seinem Beruf war Han ein Meister in Taek Kyon. Da er sehr besorgt war um die physische Schwachheit von Choi, lehrte er ihn Übungen aus Taek Kyon, um seinen Körper aufzubauen. 1937 wurde Choi zur weiteren Ausbildung nach Japan geschickt. In Kyoto lernte er Mr. „ Kim“ kennen, der ihn die japanische Kampfkunst lehrte, das Karate. Nach zwei Jahren intensiven Trainings erreichte er den ersten Dan (schwarzer Gürtel). Diese Techniken mit denjenigen aus den Taek Kyon kombiniert waren die Vorläufer des modernen „TKD“. Mit dem Ausbruch wurde der Gründer gezwungen, sich der japanischen Armee anzuschliessen. Doch bald danach verwickelte er sich in die Unabhängigkeitsbewegung und wurde in Japan ins Gefängnis gesteckt. Um die Langeweile dort zu mindern und um fit zu bleiben, trainierte er weiter in seiner Zelle. Bald einmal wurde sein Zellengenosse zu seinem Schüler und später trainierten die meisten der Gefangenen auch mit. Die Befreiung 1945 ersparte ihm sieben weitere Jahre. Zurück in Korea gründete er eine Soldatenpartei. Im Januar kommenden Jahres wurde er zum Leutnant in der neuen koreanischen Armee befördert. Die nächsten zehn Jahre kennzeichneten sich dadurch aus, dass Choi bis zum General angekommen ist und dass er seine neu entwickelte Kampfkunst unter dem Namen „Chan – Gun“ weiter ausbaute und vor allem verbreitete. 1955 signalisiert den Beginn von Taekwon – Do als eine nationale Kampfsportart. Der Name wurde vom General selber entworfen und von allen wichtigen Personen akzeptiert, die bei der entscheidenden Sitzung am 11. April anwesend waren.

In jenem Jahr hat sich das TKD stark an Universitäten und militärischen Posten verbreitet. 1959 expandierte es auch ausserhalb der koreanischen Grenzen. Der Gründer und seine Anhänger reisten um die Welt, um allen das neue System vorzustellen. Besonders in Amerika zeigte es starken Zuwachs an Mitgliedern. 1961 wurde Choi erster Präsident der Korean Taekwon – Do Association (KTA), die im Jahre 1966 auf internationale Ebene erweitert wurde (I. T. F.) mit Vereinen in Vietnam, Malaysia, Singapur, Westdeutschland, den Vereinigten Staaten, Türkei, Italien, der Vereinigten Arabischen Republik und Korea. Ein Traum des Generals wurde wahr.
Die ersten Weltmeisterschaften fanden im Jahre 1974 in Toronto statt. 1976 eröffnete der Gründer die ersten Europameisterschaften in Amsterdam.
1980 wurde TKD zum ersten Mal in Nordkorea eingeführt, dem Geburtsort von Choi.
Der Vater des Taekwon – Do starb am 15. Juni 2002 mit 83 Jahren in der Republik Nord Korea, in „Pyong Yang“. Heute zählt die I.T.F. über 120 Mitgliedsländer und ist in der ganzen Welt vertreten.


1918 Am 9.November Geburt von Choi Hong Hi in Miong Chong.
 
1921 Vertreibung von Choi aus der Schule.

1937 Choi wird zur weiteren Ausbildung nach Japan geschickt.

1945 Korea befreit sich von der japanischen Besetzung.

1946 Gründung der Republik Korea. Choi verbindet die Systeme Tae – Kyon und Karate zu Chan – Gun. 

1947 Choi’s Promotion zum Kapitän, anschliessend zum Major.

1948 In Seoul postiert wurde er das Haupt in der Logistik und Taekwon – Do – Instruktor an der amerikanischen Militärschule.

1949 Besuch der Vereinigten Staaten und Vorführung seiner Kunst.

1953 Choi wird Autor des ersten Buches über militärische Intelligenz in Korea.

1955 Am 11.April Bekanntmachung des Namens Taekwon – Do.

1955 -1966 TKD wird in zahlreichen Ländern vorgeführt.

1966 Am 22 März Gründung der I.T.F. 

1968 General Choi besucht Frankreich, Spanien, Kanada, Holland und Indien.Gründung  von United Kingdom TKD – Association.

1970 Besuch von zwanzig Staaten mit Vorführungen.

1973 Spaltung I.T.F und W.T.F.

1974 Erste Weltmeisterschaft in Montreal.

1976 Erste Europameisterschaft in Amsterdam.

1980 Erste Vorstellung in Nordkorea.

1982 Eröffnung der ersten Schule in Japan.

2002 Am 15.Juni Tod von General Choi Hong Hi.

The History of Taekwon-Do (Englisch)
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